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FAQ Longieren & Voltigieren – Ratgeber & Kaufberatung
Welche Grundausstattung benötigt man zum Longieren?
Für eine fachgerechte und sichere Longenarbeit gehören folgende Ausrüstungsgegenstände zur Grundausstattung:
Kappzaum oder Trensenzaum: Zur präzisen und maulschonenden Einwirkung auf der Kreislinie.
Longe: Meist 8 bis 10 Meter lang aus weichem Gurtband, Baumwolle oder Biothane mit stabilem Dreh-Karabiner.
Longiergurt & Unterlage: Mit mehreren Ringen auf verschiedenen Höhen zur variablen Einschnallung von Hilfszügeln.
Longierpeitsche (Teleskoppeitsche): Dient als verlängerter Arm des Longenführers zur treibenden und weisenden Hilfengebung.
Beinschutz & Handschuhe: Gamaschen oder Bandagen mit Hufglocken für das Pferd sowie rutschfeste Handschuhe für den Longenführer zum Schutz vor Brandblasen.
Longe: Meist 8 bis 10 Meter lang aus weichem Gurtband, Baumwolle oder Biothane mit stabilem Dreh-Karabiner.
Longiergurt & Unterlage: Mit mehreren Ringen auf verschiedenen Höhen zur variablen Einschnallung von Hilfszügeln.
Longierpeitsche (Teleskoppeitsche): Dient als verlängerter Arm des Longenführers zur treibenden und weisenden Hilfengebung.
Beinschutz & Handschuhe: Gamaschen oder Bandagen mit Hufglocken für das Pferd sowie rutschfeste Handschuhe für den Longenführer zum Schutz vor Brandblasen.
Warum ist ein Kappzaum besser zum Longieren als eine Trense?
Ein Kappzaum wirkt über den gepolsterten Nasenriemen und schont das empfindliche Pferdemaul:
- Schonung der Zunge & Laden: Es entsteht kein einseitiger Zug auf das Gebiss, der das Gebiss durchs Maul ziehen oder die Zunge einquetschen könnte.
- Bessere Biegung & Stellung: Durch den mittleren Ring auf dem Nasenrücken lässt sich das Pferd anatomisch korrekt stellen, ohne das Genick zu verwerfen.
- Ideal für junge Pferde & Reha: Ermöglicht eine klare Kommunikation ohne Druck auf Zahnleisten oder Mundwinkel.
- Bessere Biegung & Stellung: Durch den mittleren Ring auf dem Nasenrücken lässt sich das Pferd anatomisch korrekt stellen, ohne das Genick zu verwerfen.
- Ideal für junge Pferde & Reha: Ermöglicht eine klare Kommunikation ohne Druck auf Zahnleisten oder Mundwinkel.
Welche Hilfszügel eignen sich für das Longieren?
Je nach Ausbildungsstand und Trainingsziel kommen verschiedene Hilfszügel zum Einsatz:
Laufferzügel / Dreieckszügel: Ermöglichen eine variable Dehnungshaltung in die Tiefe und geben seitliche Führung.
Ausbindezügel: Klassische Begrenzung für erfahrene Pferde, bieten eine feste Anlehnung, lassen jedoch wenig Vorwärts-Abwärts-Dehnung zu.
Chambon / Gogue: Fördern gezielt das Fallenlassen des Halses und den Aufbau der oberen Rückenlinie, ohne das Pferd einzuengen.
Longierhilfe (Kordel über den Rücken): Einfach in der Handhabung, animiert zum Vorwärts-Abwärts, bietet allerdings keine seitliche Rahmengebung.
Ausbindezügel: Klassische Begrenzung für erfahrene Pferde, bieten eine feste Anlehnung, lassen jedoch wenig Vorwärts-Abwärts-Dehnung zu.
Chambon / Gogue: Fördern gezielt das Fallenlassen des Halses und den Aufbau der oberen Rückenlinie, ohne das Pferd einzuengen.
Longierhilfe (Kordel über den Rücken): Einfach in der Handhabung, animiert zum Vorwärts-Abwärts, bietet allerdings keine seitliche Rahmengebung.
Wie lang sollte eine Longe sein und welches Material ist am besten?
Eine Standardlonge hat eine Länge von **8 bis 10 Metern**. Dies ermöglicht einen Zirkeldurchmesser von 16 bis 20 Metern, was die Gelenke und Sehnen des Pferdes schont.
Gurtband / Soft-Nylon: Liegt angenehm in der Hand, ist leicht und strapazierfähig.
Baumwolle: Sehr griffig und verbrennt die Handflächen weniger bei plötzlichem Zug.
Biothane: Extrem pflegeleicht, saugt sich bei Regen nicht mit Wasser voll und lässt sich nach dem Training einfach abwischen.
Baumwolle: Sehr griffig und verbrennt die Handflächen weniger bei plötzlichem Zug.
Biothane: Extrem pflegeleicht, saugt sich bei Regen nicht mit Wasser voll und lässt sich nach dem Training einfach abwischen.
Wie groß sollte der Zirkel beim Longieren sein?
Der Zirkel sollte **mindestens 15 bis 20 Meter Durchmesser** haben (entspricht der fast vollständig genutzten Longe).
Zu enge Kreislinien belasten Gelenke, Bänder und Hufknorpel übermäßig. Durch regelmäßiges „Mitgehen“ des Longenführers auf einem kleinen Innenkreis bleibt der Bogen für das Pferd groß genug und Sehnenüberlastungen werden vermieden.
Wie pflegt man Longierausrüstung richtig?
Die Pflege richtet sich nach dem Material:
- Lederkappzäume & Lederlongiergurte: Regelmäßig mit Sattelseife reinigen und mit Lederfett oder Lederbalsam geschmeidig halten.
- Longen aus Gurtband/Baumwolle: Bei Bedarf im Schonwaschgang (30 °C) in einem **Wäschenetz** waschen, um Haken und Trommel zu schützen.
- Karabiner & Wirbel: Regelmäßig von Sand und Reithallenstaub befreien und bei Bedarf leicht einölen.
- Longen aus Gurtband/Baumwolle: Bei Bedarf im Schonwaschgang (30 °C) in einem **Wäschenetz** waschen, um Haken und Trommel zu schützen.
- Karabiner & Wirbel: Regelmäßig von Sand und Reithallenstaub befreien und bei Bedarf leicht einölen.